Termine und Veranstaltungen 1997



Veranstaltung Nr. 118
24.01.97 Gesundheitsschutz bei der Bildschirmarbeit und Software-Qualitätssicherung: Zwei Fliegen mit einer Klappe
(Dr. Susanne Maaß, Uni Hamburg)


Veranstaltung Nr. 119
28.02.97 (verschoben auf den 25.04.)
Objektorientierte Entwicklung von Anwendungssystemen mit der Rational Rose Toolumgebung
(Frau Burger, Rational, Pullach)

Veranstaltung Nr. 120
21.03.97 FORTE-Entwicklungsumgebung
(Ivo Totev, FORTE Software GmbH, Bonn)

Veranstaltung Nr. 121
25.04.97 Objektorientierte Entwicklung von Anwendungssystemen mit der Rational Rose Toolumgebung
(Herr Dr. Kocher, Rational GmbH, Pullach)

Veranstaltung Nr. 122
30.05.97 Composer 4 - Modellbasierte Softwareentwicklung von der Analyse bis zur Wartung
(Ascan Heydorn, Texas Instruments Software, Hamburg
  Marc Volquardsen, Texas Instruments Software GmbH, Hamburg)



--- Sommerpause ---


Veranstaltung Nr. 123
22.08.97 Entwicklung von DV-Anwendungssystemen mit U-Soft
Frans Mulderei, U-Soft, Narden, Hilversum

Veranstaltung Nr. 124
19.09.97 HBT-Herbstempfang
Die Führungskraft / das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen offener und geschlossener Gesellschaft
Referent: Prof.Dr. Diether Gebert, TU Berlin
Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12

Veranstaltung Nr. 125
24.10.97 Die neue Rolle der IT im globalen Wettbewerb
Herr Stephan Weiland, Neuron Data GmbH, Neu-Isenburg

Veranstaltung Nr. 126
28.11.97 Prozeßgestaltung und Geschäftsprozeßoptimierung mit dem Simulationswerkzeug SPARKS©
Andreas Hoffmann, C&L Unternehmensberatung, Hamburg




Die Vorträge im Einzelnen

 

Veranstaltung Nr. 118, 24. Januar 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Gesundheitsschutz bei der Bildschirmarbeit und Software-Qualitätssicherung: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Referentin:

Am 21. Dezember 1996 tritt die deutsche Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) in Kraft. In Verbindung mit dem ebenfalls neuen Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) von August dieses Jahres regelt sie die Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten und nennt Mindestvorschriften.

Die Arbeitgeber werden verpflichtet, die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten zu beurteilen. An allen Bildschirmarbeitsplätzen sind Arbeitsplatzanalysen durchzuführen, um die körperlichen und psychischen Belastungen für die Arbeitenden zu erheben, die auf die verwendeten Geräte, die Arbeitsumgebung und die Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle zurückzuführen sind. Darauf sind Maßnahmen zur Verringerung der Belastungen zu ergreifen.

Ich sehe einen engen Zusammenhang zwischen den Richtlinien und der gegenwärtigen Diskussion um Qualitätssicherung bei der Softwareentwicklung. Man wird auf Dauer nicht darum herumkommen, den Qualitätsbegriff für Software um die Komponente "Benutzungsqualität" zu erweitern. Softwareentwickler werden danach gefragt werden, wie sie die Benutzungsoberflächen ihrer Software geplant, entwickelt und Softwareergonomisch evaluiert haben, um Belastungen für die Benutzer zu vermeiden. So werden Gesichtspunkte des Gesundheitsschutzes Eingang in Qualitätssicherungssysteme finden.

Praktikable Verfahren zur Überprüfung uns Sicherung Softwareergonomischer Qualität sind inzwischen bekannt, und zahlreiche Fallstudien und Erfahrungsberichte insbesondere aus den USA zeigen eindrucksvoll, daß ihre Anwendung nicht nur Geld kostet, sondern auch zu deutlichen Einsparungen führen kann.


 

Veranstaltung Nr. 119, 28. Februar 1997

 

Veranstaltung Nr. 120, 21. März 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Entwicklung von Anwendungssystemen mit der FORTE-Entwicklungsumgebung

Referentin:

Herr Ivo Totev wird Ihnen unter dem Thema im kurzen Überblick die Leistungsmerkmale einer Multi-Tier-Architektur (Multi-Schichten-Architektur) vorstellen.

Im einzelnen werden folgende Punkte behandelt:

 

Veranstaltung Nr. 121, 25. April 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Objektorientierte Entwicklung von Anwendungssystemen mit der Rational Rose 4.0 Toolumgebung


Referentin:

Nach einer kurzen Vorstellung der Firma Rational Software Corporation wird die Produktfamilie Rational Rose 4.0 präsentiert, die bereits einige Produktpreise gewonnen hat. Bei der Präsentation von Rose wird nicht nur auf die Designphilosophie, sondern auch auf wichtige Merkmale des Tools wie komponentenbasiertes Entwickeln, Unterstützung im Team, Einbettung von Rose in den gesamten Lebenszyklus eingegangen.


 

Veranstaltung Nr. 122, 30. Mai 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Composer 4 - Modellbasierte Softwareentwicklung von der Analyse bis zur Wartung

Referenten:

Neben der allgemeinen Vorstellung des integrierten CASE-Werkzeuges Composer 4 wird auf die beiden Schwerpunkte besonders eingegangen.


 

Veranstaltung Nr. 123, 22. August 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Entwicklung von DV-Anwendungssystemen mit U-Soft

Referent:

Im Rahmen der Vorstellung der Firma und des Werkzeuges U-Soft wird auf folgende Aspekte näher eingegangen: Es werden die positiven Auswirkungen dieser Philosophie der Business rules Automation auf die Wartungsphase erläutert.


 

Veranstaltung Nr. 124, 19. September 1997, 17:00 Uhr
Ort: Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12

Herbstempfang
Die Führungskraft / das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen offener und geschlossener Gesellschaft

Referent:

Anmeldung bei HBT dringend erforderlich!

Abstract:

Auf der gesellschaftlichen, betrieblichen und persönlichen Ebene erweist sich das Leben im Kern als dilemmatisch: Wir wollen zwei Welten, nämlich die offene Gesellschaft (Freiheit, Pluralität, Entwicklung, Innovatität) und die geschlossene Gesellschaft (Harmonie, Konsens, Orientierung, Sicherheit), die aber nicht zur Gänze miteinander verträglich sind. In dem Vortrag wird zum einen herausgearbeitet, wie sich dieses Dilemma auf der gesellschaftlichen, betrieblichen und persönlichen Ebene zeigt, und zum zweiten werden Überlegungen zur Frage angestellt, wie man zwischen diesen Welten und in diesem Spannungsverhältnis balancieren kann, ohne das Dilemma als solches jedoch im Kern auflösen zu können.

Vita von Herrn Gebert:

 

Veranstaltung Nr. 125, 24. Oktober 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Die neue Rolle der IT im globalen Wettbewerb

Referent:

Abstract:

Unternehmen, die am Markt langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen schnell auf Kundenwünsche reagieren können und Ihre Geschäftsprozesse entsprechend flexibel gestalten. Produktzyklen verkürzen sich ständig, der Kundenservice soll immer individueller ausgerichtet, regionale und saisonale Ereignisse sollen im Marketing berücksichtigt werden. IT-Systeme, die die zentralen Prozesse eines Unternehmens steuern, aber nur mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand an solche neuen Anforderungen angepaßt werden können, schränken die Reaktionsfähigkeit am Markt ein.

Der Vortrag zeigt, wie sich Unternehmen unter Nutzung der Technologien JAVA und BUSINESS RULES dieser Herausforderung stellen können.


 

Veranstaltung Nr. 126, 28. November 1997 von 18:00 bis 21:00 Uhr

Prozeßgestaltung und Geschäftsprozeßoptimierung mit dem Simulationswerkzeug SPARKS©

Referent:

Abstract:

Einsatz des Simulationswerkzeugs SPARKS© in der Geschäftsprozeßoptimierung am Beispiel einer Bank

Fallbeispiel

Im Bereich der Kreditbearbeitung einer Bank wurden über 2 Jahre die Geschäftsprozesse neu gestaltet. Ziel war es, die konsequente Kundenorientierung in den Prozessen zu etablieren, die Durchlaufzeiten zu reduzieren und bei gleichzeitig positiver Geschäftsentwicklung die Bearbeitungsqualität zu verbessern. Nach der Umsetzung der neustrukturierten Prozesse wurden die Durchlaufzeiten erheblich reduziert und die Produktivität verdoppelt.

Organisationswerkzeug

In diesem Umfeld wurde das Organisationswerkzeug SPARKS eingesetzt. SPARKS ist ein objektorientiertes Werkzeug zur Modellierung und Simulation von Geschäftsprozessen und anderen Prozeßketten, das von Coopers & Lybrand entwickelt wurde. Mit SPARKS wird das Wissen über einen Prozeß hierarchisch und thematisch gegliedert und in dieser Form auf einer Multiwindow-Oberfläche abgebildet. Hierdurch können komplexe Prozesse ganzheitlich erfaßt werden.

Vortragsinhalte

In der Präsentation werden die besonderen Randbedingungen bei der Neugestaltung der Prozesse im Kreditgeschäft dargestellt. Das Vorgehen in den einzelnen Schritten von der Analyse bis zur Umsetzung soll am Beispiel erläutert werden. Der Schwerpunkt dabei bildet das Simulationswerkzeug SPARKS mit seiner Einsatzfähigkeit in verschiedenen Phasen einer Geschäftsprozeßoptimierung. Die Funktionalität und Struktur des Werkzeuges können nach Bedarf vertieft werden.

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