Termine und Veranstaltungen 2000


Veranstaltung Nr. 147
21.01.2000 "Component Based Development bei Hapag-Lloyd
- ein Erfahrungsbericht - "
Wolfram Giese, Hapag-Lloyd Container Linie GmbH, Hamburg
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Veranstaltung Nr. 148
18.02.2000 "Ein komponentenbasiertes Java-Framework für interaktive Arbeitsplatzsysteme"
Prof. Dr. Heinz Zuellighoven, Uni Hamburg und APCON Workplace Solutions
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Veranstaltung Nr. 149
24.03.2000 "IT Risikomanagement: Systematische Erfolgssicherung für Electronic Commerce Lösungen"
Jens Hoffmann, Hoffmann Consulting, Heidelberg
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Veranstaltung Nr. 150
28.04.2000 "Projektmanagement"
s d & m Hamburg
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Veranstaltung Nr. 151
26.05.2000 "Spracherkennung"
Hr. A. Fitzner, Philips, Aachen
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Veranstaltung Nr. 152
30.06.2000 "Bioinformatik, Überblick und Bericht aus einem Anwendungsprojekt der Gensensorik"
Frau Uta Bohnebeck, UNI Bremen
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Sommerpause


Veranstaltung Nr. 153
22.09.2000 HBT-Herbstempfang
Prof. Dr. F-J. Radermacher, FAW Ulm
Veranstaltungsort: Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 17:00 Uhr
(Teilnahme kostenlos, Anmeldung bis 15.09.2000 erbeten)
Der Vortrag kann als PDF-Datei herunter geladen werden.
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Veranstaltung Nr. 154
27.10.2000 "Wie baut man Informationssysteme?
Überlegungen zur Standardarchitektur"
Prof. Dr. Johannes Siedersleben, sd&m Research GmbH, München
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Veranstaltung Nr. 155
24.11.2000 "Softwareentwicklung als Expedition"
Dipl. Inf. Julian Mack, Uni Hamburg, FB Informatik
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Die Vorträge im Einzelnen

Veranstaltung Nr. 147, 21. Januar 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

Component Based Development

Referent: Wolfram Giese, Hapag-Lloyd Container Linie GmbH, Hamburg
Abstract
Hapag-Lloyd entwickelt seit 13 Jahren eine integrierte System-Familie FIS für die Container Linie auf Basis der Information Engeneering Method (IEM) von James Martin mit Hilfe des zugehörigen Tools: ief/Composer/COOL:Gen. Mitte 1998 wurde entschieden, die Methode durch CBD weiterzuentwicklen. Als Pilot-Projekt wurde "Equipment" gewählt, das als größeres Projekt von 20 PJ, als letzter Baustein der integrierten Systemfamilie FIS und mit dem Termindruck eines Y2000-Projekts alles andere als ein Spiel-Projekt war und damit eine reiche Quelle Praxis-relevanter Erfahrungen darstellte. Dank CBD wurde das Projekt ein großer Erfolg.  


Veranstaltung Nr. 148, 18. Februar 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

Ein komponentenbasiertes Java-Framework für interaktive Arbeitsplatzsysteme

Referent: Prof. Dr. Heinz Zuellighoven, Uni Hamburg und APCON Workplace Solutions
Abstract
Individuelle Anwendungssoftware und Wiederverwendung scheinen ein Gegensatz zu sein. Um Kosten und Zeit zu sparen, wird zugeschnittene Anwendungssoftware oft zu Lasten der Qualität entwickelt. Objektorientierte Frameworks versprechen eine Lösung dieses Dilemmas. Auch Komponententechnologie scheint ein Schritt in diese Richtung zu sein. Der Vortrag skizziert Grundzüge einer skalierbaren Framework-Architektur, die ein Komponentenmodell integriert. Das an der Universität Hamburg initiierte und von der Firma APCON WPS professionalisierte Java-Framework JWAM wird als Beispiel vorgestellt. Es basiert auf dem mittlerweile recht bekannten Werkzeug & Material-Ansatz. Erfahrungen aus der Entwicklung und dem professionellen Einsatz sollen die Aussage belegen, dass heute interaktive Anwendungssoftware mit vertretbarem Aufwand und hoher Gebrauchsqualität realisiert werden kann. Der Vortrag zeigt aber auch, dass Framework-Entwicklung und –Einsatz besondere Randbedingungen mit sich bringt.


Veranstaltung Nr. 149, 24. März 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

IT Risikomanagement: Systematische Erfolgssicherung für Electronic Commerce Lösungen

Referent: Jens Hoffmann, Hoffmann Consulting, Heidelberg
Abstract

- Bedrohungszenarien des Electronic Commerce
- Gesetzliche Anforderungen (z.B. KontraG)
- Erfolgsfaktor IT Risiko- und Sicherheitsmanagementprozess
- Risikokommunikation und Risikocontrolling
- Sicherheitsarchitekturen für Electronic Commerce

In diesem Vortrag wird am Beispiel von Elecronic Commerce Anwendungen aufgezeigt, wie sich durch die gewachsene Integration zwischen Geschäftsprozess und Informationstechnologie, unternehmensübergreifende Gestaltung der Wertschöpfungsketten und steigendem Grad der Bedrohung von innen und aussen, die Anforderungen an IT Risikomanagement verändert haben.
Der zweite Teil des Vortrages zeigt Lösungsansätze für die Erfüllung dieser Anforderungen durch geeignete Managementprozesse und technische Architekturen auf.


Veranstaltung Nr. 150, 28. April 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

Projektmanagement

Referent: s d & m Hamburg
Abstract
sd&m hat seit 1982 sehr erfolgreich große Softwareprojekte im Auftrag seiner Kunden durchgeführt. Ein Grund für den Erfolg war und ist das pragmatische Herangehen an diese Herausforderung, bei dem nicht die Trends der Software-Technik (Methoden, Technologien und Tools), sondern der Mensch als zentraler Erfolgsfaktor im Mittelpunkt steht. Methoden und Technologien sind Mittel zum Zweck: sie müssen beherrschbar sein und nicht beherrschend. Bei sd&m gilt das Wort: Menschen machen Projekte. Tom DeMarco hat es folgendermaßen formuliert: "Die größten Probleme in unserer Arbeit sind nicht technologischer, sondern soziologischer Natur."

Viele Softwareprojekte scheitern oder erreichen ihre Ziel nur zum Teil, weil die Komplexität des Entwicklungsprozesses unterschätzt wurde. Die Aufgabe des Projektmanagement ist es also, durch eine geordnete Projektabwicklung diesen komplexen Prozess zu steuern und zum Ziel zu führen. Projektmanagement beinhaltet die Planung und Organisation aller Aufgaben und Ressourcen, die Kontrolle des Fortschritts und die Führung des Teams.
Ein sd&m-Kollege hat folgenden, sehr treffenden Erklärungsversuch formuliert: "Projektmanagement ist die Kunst, mit zehn Fingern elf Korken gleichzeitig unter Wasser zu halten."

Neben dem notwendigen Handwerkszeug zur Bearbeitung der planerischen, organisatorischen und steuernden Aufgaben soll auch der soziologische Aspekt des Projektmanagements beleuchtet werden. Dabei kann Herr Klaus Wiemers Erfahrungen aus etlichen Projekten (großen, mittleren und kleinen) vermitteln, die er während seiner mehr als 10-jährigen Tätigkeit als Projektmanager bei sd&m gesammelt hat.

Aus dem Inhalt:
- Planung
- Teamaufbau
- Aufwandsverfolgung
- Projektfortschritt (Kontrolle)
- Change-Request-Verfahren
- Kundenmanagement
- Risiken und deren Management
- Beispiele aus Projekten


Veranstaltung Nr. 151, 26. Mai 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

Spracherkennung

Referent: Hr. A. Fitzner, Philips, Aachen
Abstract
Das Thema Spracherkennung wirft etliche Fragen auf:

1. Wie funktioniert eigentlich Spracherkennung?
2. Wo stecken denn die Probleme?
3. Auf welche Erfahrungen kann man zurückblicken?
4. Wie kann man daraus automatische Systeme aufbauen?
5. Welche Facetten gibt es dabei?
6. Wie sieht denn die Zukunft aus?
7. und und und ...

Der Vortrag soll einige Antworten auf diese Fragen liefern, ohne dabei dem Anspruch, einen kompletten Überblick zu liefern, gerecht werden zu können. Zunächst soll die Problematik erläutert werden, um dann direkt auf die theoretischen Grundlagen überzugehen. Anschließend werden die daraus entstehenden unterschiedlichen Anwendungsmärkte kurz erläutert. Abschließend wird noch versucht, ein Blick in die Zukunft zu wagen.

Es ist geplant, im Rahmen des Vortrags einige Beispiele zu Spracherken- nungssystemen vor Ort zu demonstrieren.


Veranstaltung Nr. 152, 30. Juni 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

Bioinformatik, Überblick und Bericht aus einem Anwendungsprojekt der Gensensorik

Referent: Frau Uta Bohnebeck, UNI Bremen
Abstract
 


Veranstaltung Nr. 154, 27. Oktober 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

"Wie baut man Informationssysteme?
Überlegungen zur Standardarchitektur"

Referent: Prof. Dr. Johannes Siedersleben, sd&m Research GmbH, München
Abstract
Die klassische Drei-Schichten-Architektur und die gängigen Varianten davon sind bestenfalls ein grober Rahmen für den Entwurf großer Systeme. Wir präsentieren eine Verfeinerung dieser Architektur (Quasar), die definierte Qualitätskriterien erfüllt. Quasar hat als Ziel die strikte Trennung der Anwendungslogik von allen technischen Aspekten und stützt sich dabei auf die Idee der generischen Programmierung mit Hilfe neutraler Formate.

Der Vortrag basiert auf dem gleichnamigen Artikel im Informatik-Spektrum 23, August 2000 und ergänzt einige neue Aspekte.

Der Vortrag kann als (ge-zipte) Power-Point-Datei herunter geladen werden.

Veranstaltung Nr. 155, 24. November 2000 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthausbrücke 3, Fleethof

"Softwareentwicklung als Expedition"

Referent: Dipl. Inf. Julian Mack, Fachbereich Informatik, UNI Hamburg
Abstract
Im Bereich der Softwaretechnik sind normative Vorstellungen über die Organisation und Durchführung von Softwareentwicklungsvorhaben weit verbreitet. Im Zentrum dieser Vorstellungen steht das Leitbild des Projektes als Inbegriff eines theorie-geleiteten planbaren und rationalen Vorgehens. Im Unterschied zu diesen normativen Vorstellungen zeigen empirische Untersuchungen der Projektpraxis, dass professionelle Softwareentwicklung in der Praxis völlig anders verläuft als in Anbetracht der Dominanz der normativen Vorstellungen in Literatur und Wissenschaft zu erwarten wäre.
Vom Vortragenden wurde ein aus der Praxis motiviertes, alternatives Leitbild für professionelle Softwareentwicklung erarbeitet, welches sich an der Organisation und Durchführung von Expeditionen orientiert. Die Expedition ist ebenfalls ein von Menschen geplantes und organisiertes Vorhaben, jedoch werden bei Expeditionen andere Aspekte als bei Projekten betont.
Im Rahmen des Vortrags wird über den aktuellen Stand der laufenden Forschungsarbeiten zum Leitbild der Expedition und der Vorgehensweise der Software-Expedition berichtet.

Der Vortrag kann als PDF-Datei herunter geladen werden.

Copyright 2000 HBT Hamburger Berater Team GmbH
Last modified: 24.01.2001/ Version 2.2